Bauanleitung

Eine kurze Zusammenfassung zum Prototypenbau.

Das Zusammenbauen des Velomobils Dubi-Bike erfolgte in drei Abschnitten:

  1. zuerst wird der Basisrahmen zusammengestellt,
  2. anschliessend wird die ganze Velomechanik des 20“-Fahrrads montiert, da alles noch gut zugänglich ist,
  3. und zuletzt werden die grossen Verschalungsbleche angenietet.

Der Basisrahmen besteht aus den Radkästen, dem Bodenblech, einigen Profilen und diversen kleineren Blechen. Alle Teile wurden miteinander vernietet.

Die Velomechanik war schnell vom 20“-Fahrrad demontiert und ist auch einfach zum wieder montieren. Zusätzlich brauchte es noch ein weiteres Vorderrad mit Gabel und Steuersatz. Aufwendiger war es den Fahrradrahmen zu zersägen und die Rohrteile sauber zu verschleifen.
Bei der Montage der Hinterrad Aufhängung war ich gut ein Tag beschäftigt, denn das genaue Verbohren des Rohrrahmens mit dem Basisrahmen, besonders das Ausrichten,  hatte so seine Tücken.
Obwohl man nun schon fahren könnte, ist das Velomobil Dubi-Bike noch viel zu schwach. Denn der Basisrahmen wird erst mit den Verschalungsblechen statisch belastbar und verwindungssteif.

Die sichtbaren Verschalungsbleche, die für die selbsttragende Karosserie entscheidend sind, habe ich so lange übers Knie gezogen bzw. über die Tischkante gedrückt, bis die Form ungefähr an den Basisrahmen passte. Bei einigen Blechen ist mir dies nicht gelungen, so musste ich bei der Montage mit einem Spanset die Bleche fest an die Konturen des Basisrahmens anpressen, damit beim Nieten die Bleche ganz aufeinander liegen (ohne Zwischenspalt).

Der Zeitbedarf für den Bau des Velomobils Dubi-Bike wird sich auf ca. ein bis zwei Wochen belaufen.

Abgesehen von der Nietzange braucht man kein Spezialwerkzeug. Das restliche Werkzeug ist nur „normales“ Handwerkzeug wie man es für eine Fahrradreparatur auch braucht.